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Gedanken
José
Martí
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Der
bedingungslose Respekt vor der Freiheit und vor anderer Menschen Ideen, selbst
den miserabelsten, so lautet mein Fanatismus. Sollte ich sterben oder getötet
werden, so wird dies der Grund dafür sein.
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Es kann kein
Vergeben für Taten des Hasses geben. Die Dolchstösse, die im Namen der
Freiheit Wunden reißen, sind Stöße ins Herz der Freiheit selbst.
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Armut ist kein
persönliches Unglück, sondern ein öffentliches Verbrechen.
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Lasset
Gerechtigkeit walten, und niemand wird etwas Un(ge)rechtes verlangen.
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Wohlbefinden ist
heilig und gerecht, darf jedoch nicht zu Lasten des Wohlbefindens anderer
erworben werden. Weder durch den Kampf der Reichen gegen die Armen, noch durch
den der Armen gegen die Reichen!
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Eine Regierung,
in der ein Segment, bzw. eine Klasse der Bevölkerung von einem anderen Segment
beherrscht wird ist keine Demokratie, sondern eine Diktatur.
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In einem Land,
wo Wahlrecht die Grundlage der Gesetzgebung bildet, wird die Revolution über
das Wahlrecht kommen.
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Die Kunst der
Politik liegt ganz im Biegen und Nachgeben. Und nur für die unabdingbaren
Grundgedanken von Würde und Freiheit sollte der Mensch sich, gleich dem Igel
und dem Baum, mit Stacheln und Geradheit wappnen.
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Fräcke und
gesteifte Krägen kleiden, genau wie das bescheidene Hemd, sowohl Heilige als
auch Banditen.
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Wir ehren uns
selbst, indem wir unsere Mitmenschen ehren.
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Jede Diktatur
verfügt über einen dieser kultivierten, gelernten Menschen, um zu denken und
zu schreiben, zu rechtfertigen, abzuschwächen und um zu verhüllen.
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In einem Land
ohne Freiheit kann die Literatur nur Waisenkind oder Kurtisane sein.
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Masken nützen
wenig in einem Land, wo Pressefreiheit herrscht und wo die Presse jeden morgen
herauskommt und, einem Geisterwinde gleich, alle Masken wegfegt.
- Ein Mensch
darf aufgrund seiner Rassezugehörigkeit keine spezifischen Rechte genießen.
Allein schon der Begriff « Mensch » beinhaltet alle seine unantastbaren
Rechte. Alles, was Völker teilt, alles was Menschen ein– und untergliedert
oder einordnet, ist eine Todsünde gegen die Menschheit.
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