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Wirtschaftsbeziehungen intensivieren Angela Merkel Video-Podcast der Bundeskanzlerin #23/10 10. Juli 2010 20 Jahre Deutsche Einheit haben nicht nur das Leben in Deutschland und in der Eu-ropäischen Union verändert, sondern sie haben auch die Beziehungen Deutschlands zu wichtigen Akteuren der Welt auf völlig neue Füße gestellt. Dazu gehören zuerst die Beziehungen zu Russland. Wir haben heute sehr enge wirtschaftliche Beziehun-gen mit Russland, eine gute politische Kooperation und eine Zusammenarbeit in der G8- und der G20-Gruppe. Ich werde in der nächsten Woche zu den Deutsch-Russischen Regierungskonsultati-onen reisen. Neben Präsident Medwedew und mir werden viele Minister unserer Ka-binette an den Beratungen teilnehmen. Das zeigt, wie intensiv und eng verflochten unsere Beziehungen mittlerweile sind. Russland ist für Deutschland ein wichtiger Energielieferant, und Deutschland ist für Russland der wichtigste Wirtschaftspartner. Gerade auch im Gespräch mit Vertretern der Wirtschaft werden wir die Intensivierung der deutsch-russischen Kooperation wieder einmal deutlich machen können. Präsident Medwedew und ich werden auch am Gespräch des Petersburger Dialog teilnehmen. Der Petersburger Dialog hat sich zu einem wichtigen Forum entwickelt, auf dem die Vertreter der Zivilgesellschaft miteinander internationale, aktuelle und deutsche und russische Fragestellungen bearbeiten. Dieser Dialog hat sich Schritt für Schritt zu einem lebendigen Austausch zwischen unseren Ländern entwickelt. Im Anschluss an die Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen werde ich nach China weiterreisen. China ist ein wichtiger Wirtschaftspartner, Deutschland und Chi-na unterhalten enge Beziehungen. Deshalb werden auch Wirtschaftskontakte einen wichtigen Schwerpunkt einnehmen. Mit China arbeiten wir gemeinsam in der G20-Gruppe. Und China ist auch ein selbstbewusster Verhandlungspartner bei den Ver-handlungen über ein zukünftiges Klimaabkommen. Es werden also sehr intensive Gespräche mit dem Premierminister Wen genauso wie mit dem Staatspräsidenten Hu in China sein. Im Anschluss an die China-Reise werde ich noch eine Zwischenstation in Ka-sachstan einlegen. Kasachstan hat den OSZE-Vorsitz, und wir wollen diese OSZE-Präsidentschaft von Kasachstan erfolgreich mitgestalten. Ich freue mich auf die Ge-spräche mit dem Ministerpräsidenten Massimow genauso wie mit dem Präsidenten Nasarbajew. Es wird auch sehr interessant sein, dass unsere Delegation Angehörige der deutschen Minderheit in Kasachstan treffen wird. Es werden also spannende Tage werden, und ich glaube, auch wichtige Tage für die Wirtschaftsbeziehungen Deutschland zu allen drei Ländern. Denn wir wollen enge Kontakte, und natürlich werden bei diesen Kontakten auch immer die Fragen von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie eine Rolle spielen. In diesem Sinne freue ich mich auf meine Reise nach Russland, China und Kasachstan.
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Diosmel Rodríguez - Vice President
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